Die Friedensfahrt lebt
wieder auf im VELOCIUM in Weinböhla
Für viele Menschen in der DDR gehörte der Mai untrennbar zur Friedensfahrt. In der Fahrraderlebniswelt Velocium in Weinböhla wird dieses besondere Kapitel der Radsportgeschichte jetzt neu erlebbar.
Wenn früher die Fahrer der Friedensfahrt durch die Städte rollten, säumten Tausende die Straßen. In der DDR stand dann oft alles still. „Für uns im Osten war das wie die Tour de France“, erinnert sich Steffen Stiller, Leiter des Velociums. Mit einer neuen Sonderausstellung schlägt das Museum den Bogen von den ersten Rennen im Jahr 1948 bis zum Ende der Friedensfahrt im Jahr 2006. Unvergessen sind die großartigen Zeiten der Erfolge von Täve Schur und Olaf Ludwig.
Schnell wird deutlich: Die Friedensfahrt war mehr als ein Sportereignis. Sie hatte auch politische Bedeutung, stand für internationale Verständigung und die Sehnsucht nach Frieden. Sie machte Radsportstars wie Täve Schur oder Olaf Ludwig zu Volkshelden.
Ein besonderer Dank gilt Steffen Stiller, dem Organisator des Events in Weinböhla, der diese wunderbare Ausstellung mit vielen Exponaten zusammengetragen hat.
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