Schon in den Jugendklassen erzielte Raimund Dinter beachtliche Ergebnisse. Bei DDR-Straßenmeisterschaften belegte er unter anderem einen vierten und einen zehnten Platz. Zudem wurde er mehrfach Bezirksmeister – vergleichbar mit einem heutigen Landesmeister – und gewann zahlreiche Straßenrennen. Die Begeisterung für den Radsport und das Talent, Rennen zu gewinnen, wurden ihm gewissermaßen in die Wiege gelegt. Sein Vater Paul Dinter gehörte zu den erfolgreichen DDR-Spitzensportlern. Von 1951 bis 1953 führte er dreimal die DDR-Mannschaft bei der Internationalen Friedensfahrt als Kapitän an. Dieses sportliche Erbe setzte Raimund Dinter mit großer Leidenschaft fort.
„Sportler, Trainer, Organisator, Vorsitzender und Bewahrer der Geschichte – vor allem aber ein verlässlicher Mitstreiter.“
Leidenschaft weitergegeben
Doch Raimund Dinter beschränkte sich nicht auf seine eigene sportliche Laufbahn. Von 1979 bis 1990 gab er sein Wissen und seine Begeisterung als Nachwuchstrainer im Trainingszentrum Motor Wildau an junge Sportlerinnen und Sportler weiter. Damit leistete er einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der nächsten Radsportgeneration.
Verantwortung im Verein
Auch im Vereinsleben übernahm er früh Verantwortung. Seit 1998 gehört er dem Vorstand des RSV 93 Königs Wusterhausen/Wildau e. V. an – zunächst als stellvertretender Vorsitzender und seit 2017 als Vorsitzender. Unter seiner Mitwirkung wurden zahlreiche Radsportveranstaltungen organisiert, darunter Rennen im Rahmen von RTF und CTF.
Seit 2002 wird außerdem das von ihm mitinitiierte „Paul-Dinter-Gedenkrennen“ ausgetragen, das Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland und Frankreich zusammenführt.