Unter der Leitung von Karel Gerolt folgten Gildemeister Ton Finkes sowie die Obleute Regina Schon-Hoffmann, Christa Luding, Jürgen Kosky, Thomas Huschke, Kurt Liebeskind, Hartmut Kern, Karel Gerolt und Steffen Stiller der Einladung.
Zwei Mitglieder, Dr. Reinhard Buchheim und Bernd Schlechte, mussten ihre Teilnahme leider aus gesundheitlichen Gründen absagen. Die gesamte Gilde sendet ihnen auf diesem Wege die besten Genesungswünsche für eine schnelle Erholung.
Gilde-Gespräche und Sonnenschein im Laubenschlösschen
Der Startschuss fiel pünktlich um 11 Uhr im Restaurant des Hotels „Laubenschlösschen“ in Weinböhla. In einer angenehm lockeren Gesprächsrunde widmeten sich die Teilnehmer den Themen, die die Gilde aktuell bewegen. Neben Fragen rund um den Sport und die Zukunft der Bundes-Ehren-Gilde kam auch der persönliche Austausch über den Alltag nicht zu kurz.
Bei strahlendem Sonnenschein ging es anschließend auf den Freisitz des Hotels zum gemeinsamen Mittagessen. Die Speisekarte ließ keine Wünsche offen: gutes Essen, eine freundliche Bedienung und eine ausgezeichnete Atmosphäre.
Auf Entdeckungstour in der Porzellanmanufaktur Meißen
Frisch gestärkt machte sich die Reisegruppe auf den Weg zum ersten Höhepunkt des Tages: der weltberühmten Porzellanmanufaktur in Meißen. Bereits im Foyer empfing die Besucher die lebensgroße Porzellanfigur „Saxonia“.
Der Besuch bot faszinierende Einblicke hinter die Kulissen. In den Schauwerkstätten wurde das traditionelle Handwerk unmittelbar erlebbar. Die Mitarbeiter zeigten die einzelnen Arbeitsschritte mit großer Begeisterung und beantworteten geduldig die Fragen der Gilde-Mitglieder.
Danach begann der Rundgang durch das Porzellanmuseum. Auf zwei Etagen reichte die Vielfalt von kleinen Souvenirs bis zu mannshohen Kannen aus Meissener Porzellan. Eine gemütliche Pause im werkseigenen Café rundete den Ausflug ab; Kaffee und Kuchen wurden stilecht auf echtem Meissener Porzellan serviert.
Zeitreise im „Velocium“
Im Anschluss richtete sich der Blick auf ein weiteres technisches Meisterwerk: den individuellen Fahrradbau. Museumsleiter Steffen Stiller hatte eigens für die Gilde einen Sondertermin eingerichtet und führte die Gruppe persönlich durch die Ausstellung. Die Zeitreise durch die technische Entwicklung und die Erfolge des sächsischen Radsports weckte bei allen Beteiligten große Emotionen.
Angesichts der vielen historischen Rennräder wurden Erinnerungen an vergangene, unvergessene Triumphe wach. Kein Wunder: Die Gilde durfte in ihren eigenen Reihen absolute Legenden und unermüdliche Förderer begrüßen, die diese Radsportära aktiv mitgeprägt haben. In liebevoller Kleinarbeit ist hier eine Fahrrad-Erlebniswelt für kommende Generationen entstanden.
Speisen, Geschichten und Sternenhimmel
Beim letzten Programmpunkt des erlebnisreichen Tages kamen alle zum gemeinsamen Abendessen zusammen. Erschöpft, aber glücklich tauschten sich die Teilnehmer über das Erlebte aus. An Schlaf war angesichts der hohen Temperaturen zunächst nicht zu denken – und so wurde es ein langer, unterhaltsamer Abend.
Zwischen Porzellan und Fahrrad
Der Ausflug verband zwei Welten sächsischer Handwerkstradition: Porzellan und Fahrradbau. Vor allem aber stärkte der Tag die Gemeinschaft unter den Gilde-Mitgliedern. Mit vielen neuen Eindrücken, Inspiration und kulinarischem Genuss trat die Gruppe am nächsten Morgen nach dem Frühstück die Heimreise an.
„Ein rundum gelungener Tag, der Handwerkstradition, Radsportgeschichte und gelebte Gemeinschaft miteinander verband.“
Fazit
Ein ganz besonderer Dank gilt Karel Gerolt, der das Treffen hervorragend organisiert und der Gruppe als ortskundiger Reiseleiter wunderbare Stunden beschert hat.